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Die LVÖ Bayern informiert

Aktuelles zum Ökolandbau in Bayern

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. setzt sich ein für den Ausbau und die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Bayern. Sie vertritt als Dachverband der Öko-Verbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter die Interessen des ökologischen Landbaus in Bayern und über die Verbände rund 5.730 bayerische Öko-Betriebe.

Wenn Sie regelmäßig die Meldungen der LVÖ Bayern bekommen wollen, schreiben Sie bitte eine kurze Nachricht an presse@lvoe.de.

Im Folgenden finden Sie unsere Meldungen.

Ihre Ansprechperson

Cordula Rutz - Geschäftsführerin
Tel: 089 4423190-11
Mail: cordula.rutz@lvoe.de

Mitteilungen der LVÖ Bayern

Veranstaltungsrekord bei den 15. Bayerischen Öko-Erlebnistagen mit über 290 Veranstaltungen im Jubiläumsjahr! Vom 5. September bis 4. Oktober 2015 finden bayernweit Veranstaltungen mit Informationen zum Ökolandbau und zur ökologischen Lebensmittelverarbeitung statt. Auf Bio-Betrieben, bei Bio-Verarbeitern und -Händlern oder Umwelt- und Bildungseinrichtungen können sich Besucher auf viele spannende, informative und genussreiche Aktionen und Veranstaltungen freuen. Eine Übersicht aller Veranstaltungen und Termine finden Interessierte unter: www.oekoerlebnistage.de

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Soja ist in Bayern im Kommen. Die Kulturpflanze erfreut sich bei Landwirten immer größerer Beliebtheit. Doch vor allem Bio-Soja wird als wichtiges Eiweißfuttermittel in der Tierernährung aber auch als Basis für Tofuprodukte stark nachgefragt. Doch wie gelingt der Anbau von Bio-Soja auf dem Feld? Um diese Frage zu klären lud die LVÖ gestern zum Bio-Soja Feldtag im Landkreis Donau-Ries ein. Mehr als 70 interessierte Landwirte informierten sich auf den Demonstrationsflächen der LVÖ darüber, wie der Bio-Sojaanbau und die mechanische Unkrautregulierung in der Praxis funktionieren.

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Das politische Verhandlungsergebnis zwischen den Ländern birgt Risiken für eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen für die Bio-Branche. Ein Richtungswechsel in der EU-Öko-Gesetzgebung ist immer noch nicht vom Tisch. „Für das politische Verhandlungsergebnis wurden kritische Punkte offen gelassen und für einzelne Länder wurden flexible Lösungen angeboten,“ kommentiert LVÖ-Vorsitzender Josef Wetzstein die Stellungnahme des EU-Agrarrats, „das bedeutet auch neue Widersprüchlichkeiten und vertagte Entscheidungen. Die Komplexität der Verhandlungen erhöht dabei das Risiko von Fehlentscheidungen!“

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Der EVP-Sprecher Manfred Weber (CSU) und seine österreichische Kollegin Elli Köstinger (ÖVP), Vertreterin im EU-Agrarausschuss, besuchten den Biobetrieb von Hans Hohenester in der Nähe von Landshut. Die EVP-Vertreter überzeugten sich vom innovativen Modell der Öko-Schweinehaltung auf dem Betrieb Hohenester. Sie signalisierten ihre Unterstützung für die dynamische Weiterentwicklung des Ökolandbaus in Europa. Manfred Weber verwies auch auf die Notwendigkeit, die EU-Öko-Gesetzgebung so zu gestalten, dass der Ökolandbau nicht ausgebremst wird. Elli Köstinger versicherte, dass das EU-Parlament hier alles tut, um zu einer Lösung mit dynamischen Wachstumschancen für den Ökolandbau zu kommen.

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Am 16. Juni tagt der Europäischen Agrarrats zur Totalrevision der EU-Öko-Verordnung. Die lettische Präsidentschaft bemüht sich um einen Kompromissvorschlag aus den weit auseinanderliegenden Interessen der europäischen Länder. Doch die sich abzeichnenden Vorschläge in den Bereichen Dezertifizierungs-Grenzwerte, Kontrollen und Importregelungen sind ein Rückschritt für die Entwicklung der Öko-Gesetzgebung. „Wenn Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt dem vorgelegten Verhandlungsvorschlag nicht zustimmt, macht er den Weg frei für eine konstruktive Weiterentwicklung der Öko-Gesetzgebung“, unterstreicht der LVÖ-Vorsitzende Wetzstein die Schlüsselposition von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt.

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