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LVÖ Bayern zur Erklärung von CSU und Freien Wählern Großer Erfolg: Volksbegehren hat Arten- und Naturschutz in den Fokus der Politik in Bayern gerückt

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Ministerpräsident Markus Söder, Thomas Kreuzer, Hubert Aiwanger und Florian Streibl bei der Pressekonferenz (Bild: LVÖ)

So sei jetzt klar, dass es kein Zurück hinter das durch das Volksbegehren gesetzte Niveau beim Schutz der Artenvielfalt geben kann. Gleichzeitig müsse „verbessern“ bedeuten, rechtliche Unklarheiten auszuräumen und einzelne Regelungen so auszugestalten, dass sie in der landwirtschaftlichen Praxis umsetzbar sind, nicht aber ihre Wirksamkeit zu verwässern. „Der heute zum Ausdruck gebrachte Wille der Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern, in einem großen Wurf, auch über das Volksbegehren hinaus, Gesetze für mehr Naturschutz in Bayern auf den Weg zu bringen und den Schutz der Artenvielfalt zu einem Schwerpunkt der Politik im Freistaat zu machen, zeigt wie erfolgreich das Volksbegehren das drängende Thema in den Fokus gerückt hat“, betont Hubert Heigl, erster Vorsitzender der LVÖ Bayern. Der Runde Tisch bietet nun die Chance, konkrete Vorschläge zu erarbeiten, wie auch in Bereichen wie Flächenverbrauch, Stadtplanung und Bildung noch mehr getan werden kann, um die Biodiversität als eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen zu erhalten und die gesamte Gesellschaft in diese Aufgabe einzubinden.

Ökolandbau konsequent und nachhaltig ausbauen

Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Ministerpräsident Söder angekündigt hat, den ökologischen Landbau stärker als bisher zu fördern. Um die Ausbauziele aus dem Volksbegehren zu erreichen, reichen einzelne Maßnahmen nicht aus – wichtig ist ein ganzheitlicher Ansatz, der auch langfristig wirksame Instrumente wie die Schaffung von Strukturen in Verwaltung, Forschung und Bildung für den ökologischen Landbau berücksichtigt. „Gerade im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung hat die Staatsregierung die Möglichkeit, ganz konkret etwas für die Nachfrage nach Bio-Produkten zu tun“, macht Heigl deutlich. „Auch die Ausweisung von weiteren Öko-Modellregionen ist ein wichtiger erster Schritt“, freut sich Heigl. Diesem müssten jedoch weitere folgen – hierfür hat die LVÖ Bayern konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt.