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Perfekte Kombi: Bio-Weihnachtsbäume aus Bayern

München, Bio-Weihnachtsbäume >> Gesamte PM als pdf

Schafe als natürlicher Rasenmäher

Alle Jahre wieder heißt es: Welcher Weihnachtsbaum soll es denn heuer sein? Groß oder klein; Kiefer, Fichte oder Tanne? Eines jedoch steht fest: Für ein Weihnachtsfest mit bestem Gewissen sollten die Geschenke in diesem Jahr unter einem Christbaum liegen, der aus ökologischem Anbau in der Region ist. Denn was viele nicht wissen: Der Großteil der knapp 28 Millionen Weihnachtsbäume, die jährlich in Deutschland verkauft werden, kommt von Monokulturplantagen, auf denen ein hoher Pestizid- und Düngereinsatz für den perfekten Wuchs und ein sattes Grün der Nadeln sorgt. Eine enorme Belastung für Boden, Gewässer und Insektenwelt sind die Folge. Doch es geht auch anders, wie das Bayerische Bio-Siegel und das Gut Mergenthau bei Augsburg zeigen.

„Zehn bis zwölf Jahre haben wir die Bäume bei uns, bis wir sie fällen und sie als Weihnachtsbäume die heimischen Wohnzimmer schmücken“, erklärt Forstwirt Ulrich Resele vom Gut Mergenthau. Das Besondere auf Gut Mergenthau: Hier wachsen die Bäume ökologisch, ohne den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger heran. Nicht immer eine leichte Aufgabe: „Anfangs ist es entscheidend, dass die jungen Bäumchen nicht von anderen Pflanzen überwuchert werden. Chemischer Dünger kommt für uns natürlich nicht in Frage. Daher haben wir unsere ganz eigenen Methoden entwickelt. Zum Beispiel helfen uns unsere 27 Schafe – als natürliche Rasenmäher sind sie hier dauerhaft im Einsatz. Sie fressen das Unkraut, aber nicht die Christbäume – die schmecken ihnen nämlich gar nicht“, so Resele. Eine weitere Herausforderung ist, die Tannen vor dem Befall mit Krankheiten und Schädlingen, wie zum Beispiel Läusen, zu schützen: „Zum einen stehen unsere Bäume weit auseinander, sodass Krankheiten nicht so schnell weitergegeben werden können. Zum anderen pflanzen wir Untersaaten aus Klee und Lupinen an. Diese binden Stickstoff und liefern natürlichen Dünger. So bleiben die Christbäume auf natürliche Weise gesund“, erklärt Resele.

Der Bio-Weihnachtsbaum: gut für Umwelt und Gesundheit

Dank des naturverträglichen Anbaus der Weihnachtsbäume heißt es auf Gut Mergenthau: bunte Artenvielfalt statt intensive Monokultur. Zwischen den Nordmanntannen wachsen Gräser und Blühpflanzen, so finden Bienen & Co. vom Frühjahr bis in den Spätherbst reichlich Futter. Und noch einen weiteren Vorteil hat der Bio-Weihnachtsbaum: „Weihnachtsbäume sind Konifere und immergrün. Das bedeutet, Sommer wie Winter nehmen die Nadeln Stoffe aus ihrer Umgebung auf – auch Schadstoffe und Pestizide. Zu Hause im warmen Wohnzimmer kann es sein, dass gespritzte Christbäume wieder einen Teil davon abgeben“, erklärt Resele. Zusätzlich zur ökologischen Qualität liegt dem Forstwirt ein weiteres Thema am Herzen: „Regionalität gehört für mich auch dazu. Deshalb freuen wir uns, dass unsere Weihnachtsbäume in diesem Jahr zum ersten Mal das weiß-blaue Bayerische Bio-Siegel tragen, das unseren Kunden garantiert: Unsere Weihnachtsbäume werden nach ökologischen Richtlinien angebaut und sind 100% regional.“ Ökologisch und regional geht eben auch an Weihnachten.

Der Bund Naturschutz in Bayern veröffentlicht eine Liste mit Anbietern von Bio-Christbäumen, die nach den Richtlinien der Öko-Anbauverbände Naturland, Bioland, Biokreis oder Demeter erzeugt wurden: www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/feste-feiern/christbaum-kaufen

Nach Bundesländern sortiert bietet auch die Umweltorganisation Robin Wood eine Liste mit Anbietern von ökologisch erzeugten Weihnachtsbäumen.

Beste Bio-Qualität aus unserer Region

Das Bayerische Bio-Siegel kombiniert ökologische Landwirtschaft mit regionaler Herkunft und vollständiger Transparenz. Produkte, die das BBS tragen, stehen für kurze Lieferwege, regionale Wirtschaftskreisläufe und unsere heimische Öko-Landwirtschaft. Ganz so, wie es sich viele Menschen in Bayern wünschen! Weitere Informationen unter www.biosiegel.bayern

Die LVÖ Bayern ist Lizenznehmerin des Bayerischen Bio-Siegels und berät in allen Fragen rund um die Nutzung des Siegels.

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