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LVÖ Bayern wählt neuen Gesamtvorstand - Hubert Heigl bleibt Vorsitzender

München, 16.07.2021 >> Gesamte PM als pdf

Der neue Gesamtvorstand der LVÖ Bayern

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 15.7.2021 hat die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) ihren Gesamtvorstand sowie den ersten Vorsitzenden und seine Stellvertreter neu bestimmt.

Hubert Heigl als Erster Vorsitzender der LVÖ bestätigt

Einstimmig hat die Mitgliederversammlung Hubert Heigl in seinem Amt als erster Vorsitzender der LVÖ bestätigt. Heigl, der dem LVÖ Vorstand bereits seit 2014 angehört und den Verband seit 2018 führt, bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Frau einen Vollerwerbsbetrieb mit Schwerpunkt ökologische Sauenhaltung in Kallmünz-Eichkreith im Landkreis Regensburg. Hubert Heigl ist Naturland-Landesvorsitzender und seit Mai 2017 Präsident des Naturland-Verbands. Als stellvertretende Vorsitzende der LVÖ Bayern wurden Josef Wetzstein (Bioland) und Franz Strobl (Biokreis) in ihren Ämtern bestätigt. Als stellvertretender Vorsitzender neu gewählt wurde Gerald Herbst (Demeter) aus Simmershofen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, der seinen Schweinemastbetrieb seit 2017 nach Demeter-Richtlinien bewirtschaftet. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Krämer (Demeter) war nicht mehr zur Wahl angetreten.

LVÖ Gesamtvorstand neu besetzt

Neu in den LVÖ Gesamtvorstand gewählt wurde zudem Jan Ulrich, agrarpolitischer Referent bei Demeter Bayern. Die bisherige Vertreterin von Demeter im Gesamtvorstand, Katrin Grünwald, verlässt Demeter Bayern und hatte sich deswegen nicht mehr zur Wahl gestellt. Als stimmberechtigte weitere Mitglieder gehören dem LVÖ Gesamtvorstand Josef Braun (Bioland), Josef Bauer (Naturland) und Helmut Prenzyna (Biokreis) an. Als beratende Mitglieder in den LVÖ Gesamtvorstand wurden Oliver Alletsee (Bioland Erzeugerring), Georg Scheitz (Biokreis Erzeugerring) und Thomas Neumaier (Naturland Erzeugerring) gewählt.

Ziel: 30% Ökolandbau in Bayern bis 2030

„Hauptaufgabe der nächsten Jahre wird es sein, das nach dem Volksbegehren Artenvielfalt im Bayerischen Naturschutzgesetz verankerte Ausbauziel von 30% Ökolandbau bis 2030 zu erreichen“, so Hubert Heigl. „Die LVÖ Bayern als Spitzenorganisation des ökologischen Landbaus in Bayern steht Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit hierfür als kompetente Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Ökolandbau zur Verfügung“, betont Heigl. Mit Fachreferentinnen für die Bereiche Agrarpolitik, Forschung und Bildung hat sich die LVÖ Bayern während Heigls Amtszeit in zentralen Feldern personell breiter aufgestellt.

Leistungen des Ökolandbaus in der GAP honorieren

„Wichtig ist, dass die Ausbauziele für den Ökolandbau bei der Ausgestaltung und Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik in der 2023 beginnenden neuen Förderperiode stets im Blick behalten werden“, betont Heigl. Die vielfältigen gesellschaftlichen Leistungen der Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern müssen auch weiterhin angemessen honoriert werden. „Neben der vorhandenen Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln ist die Honorierung der gesellschaftlichen Leistungen des Ökolandbaus der entscheidende Faktor für die weiterhin positive Entwicklung des Ökolandbaus“, macht Heigl deutlich. „Ökolandbau ist die Landwirtschaft der Zukunft – dies muss sich auch im Fördergefüge widerspiegeln“, so Heigl weiter.

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