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Quelle: BNN

BÖLW zu Extremismus: „Öko-Bewegung tritt für Toleranz, Respekt und Weltoffenheit ein“

Berlin, 12.09.2018. Der Vorsitzende des deutschen Bio-Dachverbandes, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, zu den Geschehnissen in Chemnitz und anderswo und der politischen Verantwortung der Bio-Branche: „Alle Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und politische Verantwortung tragen, sollten sich angesichts der Ereignisse in Chemnitz, Köthen und anderen Orten deutlich positionieren. Das gilt nicht nur für Politiker. Als politischer Vertreter der Bio-Branche sehen wir es daher als unsere Pflicht an, uns zu äußern.

Der BÖLW und seine Mitglieder, die Verbände der deutschen Bio-Bauern, -Verarbeiter und - Händler, haben sich in ihren Satzungen verpflichtet, „rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen“ zu treten.

Es ist inakzeptabel, wenn man zwar demokratisch in den Bundestag und in Landtage gewählt worden ist, jedoch unverblümt zu Fremdenhass und Ausgrenzung aufruft. So hetzt die AfD öffentlich gegen unsere grundgesetzliche Ordnung und toleriert extremistische Aussagen ihrer Abgeordneten.

Wer Extremismus schürt, kommt seiner Pflicht nicht nach, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zu verteidigen und disqualifiziert sich damit als Gesprächspartner.

Wir werden nicht vorgeben, wir hätten es bei der AfD mit einer ganz normalen, demokratischen Partei zu tun. Denn das ist nicht der Fall! Und das muss in diesen Tagen jedem klar geworden sein. Die deutsche und die internationale Öko-Bewegung tritt gemeinsam für eine Gesellschaft ein, die weltoffen ist, Toleranz lebt und in der jeder Mensch mit Respekt behandelt wird.“

 

Volksbegehren "Artenvielfalt"

Die LVÖ Bayern unterstützt die Zielsetzung des geplanten Volksbegehrens "Stoopt das Artensterben". Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Website des Volksbegehrens.

Die LVÖ Bayern informiert

Aktuelles zum Ökolandbau in Bayern

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. setzt sich ein für den Ausbau und die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Bayern. Sie vertritt als Dachverband der Öko-Verbände Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter die Interessen des ökologischen Landbaus in Bayern und über die Verbände rund 5.730 bayerische Öko-Betriebe.

Wenn Sie regelmäßig die Meldungen der LVÖ Bayern bekommen wollen, schreiben Sie bitte eine kurze Nachricht an presse@lvoe.de.

Im Folgenden finden Sie unsere Meldungen.

Ihre Ansprechperson

Cordula Rutz - Geschäftsführerin
Tel: 089 4423190-11
Mail: cordula.rutz@lvoe.de

Mitteilungen der LVÖ Bayern

Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft in Bayern hat eine neue Königin: Carina I. wurde am Sonntag, 30. September auf der Münchner Bauernmarktmeile von Josef Wetzstein, dem ersten Vorsitzenden der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern), feierlich zur Bayerischen Bio-Königin gekrönt. Für ihre zweijährige Amtszeit hat Carina I. eine klare Botschaft: „Als Bayerische Bio-Königin will ich mich mit Elan, Verstand und Herzblut dafür einsetzen, dass die großen Chancen, die die ökologische Landwirtschaft für die bayerischen Bäuerinnen und Bauern, für die Tiere, die Umwelt und nicht zuletzt für die Verbraucher bietet, noch stärker als bisher wahrgenommen...

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Der Ökolandbau in Bayern soll auch in der nächsten Legislaturperiode durch geeignete politische Rahmenbedingungen unterstützt werden: In dieser Frage sind sich die Agrarfachleute der aktuell im bayerischen Landtag vertretenen Parteien einig. Das zeigte sich bei einer Podiumsdiskussion am Sonntag, 9. September, zu der die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern) unter der Überschrift „Politik für mehr Bio in Bayern?!“ nach Freising eingeladen hatte.

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Intensivere Forschung zur ökologischen Landwirtschaft, die Vermittlung von Bio-Wissen als Teil der Ausbildung für jeden angehenden Landwirt, Aufklärung der Verbraucher zu Bio-Lebensmitteln: Die Akteure der Bio-Branche in Bayern haben viele und sehr konkrete Wünsche an die bayerische Staatsregierung. Darüber sprach die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) e.V. heute mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber im Rahmen ihres Besuches auf dem Biohof von Dorothea und Andreas Hatzl in Esting (Olching, Lkr. Fürstenfeldbruck), gleichzeitig Sitz des Netzwerks Unser Land.

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Vom 1. September bis zum 7. Oktober heißt es in ganz Bayern wieder: Bio hautnah erleben! Über 280 Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, ökologische Landwirtschaft und die Herstellung von Bio-Produkten mit allen Sinnen kennenzulernen.

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Angesichts der Dürre und Futterknappheit in weiten Teilen Bayerns fordert der BUND Naturschutz neben direkten Hilfen für Härtefälle eine Neuausrichtung der Agrarförderpolitik auf EU-, Bundes- und Landesebene. „Wenn in der Klimakrise Dürreperioden Felder in Staubäcker verwandeln und bei Starkregen wertvoller Ackerboden in Flüsse und Siedlungen abgeschwemmt wird, muss auch die Landwirtschaft klimaschädliche Gase vermeiden und den Boden zum Wasser- und Humusspeicher machen“, fordert BN-Landesvorsitzender Richard Mergner. „Ökolandbau muss zum Leitbild der künftigen Agrarproduktion werden, und seine Kernelemente möglichst rasch auch im konventionellen Landbau umgesetzt werden“.

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