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Den Ökolandbau voranbringen

12 Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen

Die Idee der Öko-Modellregionen beruht auf der Analyse, dass die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus auch entscheidend von Impulsen in den Regionen ausgehen muss. So zeichnete Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im März 2014 fünf Regionen in Bayern als „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ aus: Isental, Neumarkt i.d. Opf., Nürnberg-Nürnberger Land-Roth, Steinwald-Allianz Oberpfalz und Waginger See-Rupertiwinkel. Nach einer zweiten Wettbewerbsrunde wurden am 18. Mai 2015 sieben weitere Regionen ausgezeichnet: Amberg-Sulzbach, Ilzer Land, Miesbacher Oberland, Oberallgäu, Oberes Werntal, Rhön-Grabfeld und Waldsassengau (bei Würzburg).

Ziel und Zweck der Öko-Modellregionen

Die Ernennung von Öko-Modellregionen ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Initiative BioRegio Bayern 2020, die den ökologischen Landbau in Bayern bis 2020 verdoppeln möchte. Ziel der Öko-Modellregionen ist es, die Produktion von regionalen Bio-Lebensmitteln voran zu bringen. Außerdem soll das Bewusstsein für den ökologischen Landbau und die Identifikation mit der Heimat gesteigert werden. Dabei sind zwei Typen von Regionen zu unterscheiden, welche die wesentlichen Modelle umfassen: Zum einen Regionen, in denen der ökologische Landbau bereits eine hohe Bedeutung erlangt hat (z.B. Miesbacher Oberland und Oberallgäu mit mehr als 20% Ökolandbau), zum anderen Regionen, in denen der Ökolandbau noch kaum Bedeutung erlangt hat.

Das geschieht in den Regionen

In den Regionen mit einer großen Verbreitung des ökologischen Landbaus können qualitative Sprünge in den Gemeinwohlleistungen erwartet werden, wenn es z.B. einen größeren Verbund von Öko-Flächen gibt. Darüber hinaus können durch Synergieeffekte z.B. Maschinen- oder Logistikkosten minimiert werden. Die Entwicklung von regionalen Bio-Spezialitäten oder anderen Bio-Angeboten ist ebenfalls leichter möglich. Pionierarbeit ist dagegen in den Regionen mit einem geringen Anteil an ökologischem Landbau zu leisten. Hier müssen Vorteile und Chancen des ökologischen Landbaus vermittelt werden und für die Region angepasste Projekte entwickelt werden.

Rahmen des Wettbewerbs

Gemeinden oder Gemeindeverbünde aus mindestens drei Kommunen waren aufgerufen, sich mit einem innovativen Maßnahmen-Konzept zur Steigerung der Produktion und des Absatzes von heimischen Bio-Lebensmitteln zu bewerben. Darin musste von der Erzeugung über die Verarbeitung, Vermarktung bis hin zur Verpflegung – auch im Außer-Haus-Bereich – jede Stufe in der Wertschöpfungskette eines Lebensmittels berücksichtigt werden. Außerdem sollte das erarbeitete Konzept die Bewusstseinsbildung hinsichtlich den Leistungen und Vorzügen des ökologischen Landbaus und dessen Beitrag für eine nachhaltige Regionalentwicklung in der jeweiligen Region beinhalten. Eine enge Verknüpfung mit Bereichen wie Kulturlandschaftsentwicklung und Landschaftspflege, soziale Landwirtschaft, Förderung heimscher Eiweißpflanzen, touristische Entwicklung der Region, Energiemanagement und Ressourcenschutz waren eine weitere Forderung an das Bewerberkonzept.

Ihre Ansprechperson

Cordula Rutz - Geschäftsführerin
Tel: 089 4423190-11
Mail: cordula.rutz@lvoe.de

Die 12 Öko-Modellregionen

Auf diesen Seiten stellen sich die 12 Öko-Modellregionen mit ihren Projekten vor:
>> oekomodellregionen.bayern