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Die EU-Öko-Verordnung

Gesetzliche Grundlage für den Ökolandbau

Die LVÖ nimmt Stellung zu Gesetzen die die Interessen des ökologischen Landbaus berühren. Dabei sind europäische, bundesweite und bayerische Gesetzgebungen von Bedeutung.

 

Grundlagenwerk für den Ökolandbau

Im Mittelpunkt der Gesetzgebung steht die >> EU-Öko-Verordnung (EC) Nr. 834/2007 mit ihren Durchführungsbestimmungen und Anhängen: Sie ist d a s Grundlagenwerk für den Ökolandbau und schafft die Basis für ein europaweit einheitliches Verständnis von dem, was Bio-Lebensmittel sind und wie sie produziert werden müssen. Die Verordnung gewährleistet die rechtliche Definition des Ökolandbaus durch Richtlinien und festgelegte Ansprüche an Kontrolle und Zertifizierung.

Die EU-Öko-Verordnung besteht seit dem Jahr 1992. Seitdem wurde und wird sie durch Änderungsverordnungen ständig an den aktuellen Stand von Praxis und Forschung angepasst. Der Bio-Markt hat sich auf Grundlage der EU-Öko-Verordnung, die ein Vorbild für viele andere Länder ist, in den letzten Jahren weltweit positiv entwickelt.

Revision der EU-Öko-Verordnung

2014 wurde ein Revisionsprozess zur EU-Öko-Verordnung gestartet, der 2018 mit dem Beschluss einer neuen Öko-Basisverordnung (VO 2018/848) beendet wurde. Bis diese neue Basis-Verordnung aber mit dem 1.1.2022 in Kraft tritt, müssen noch einige entscheidende Regeln als Durchführungsbestimmungen ergänzt werden. Ab dem 1.1.2022 muss die überarbeitete Rechtsgrundlage von allen Bio-Betrieben und Bio-Kontrollstellen angewendet werden. Bis dahin gilt die aktuelle EU-Öko-Verordnung (VO 834/2007).

Informationen zur Gesetzgebung

Weitreichende Informationen zur bundesweiten wie europäischen Gesetzgebung, soweit sie die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft betreffen, finden sich auf den Seiten des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Ihre Ansprechperson

Cordula Rutz - Geschäftsführerin
Tel: 089 4423190-11
Mail: cordula.rutz@lvoe.de